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Wir verteilen die verfügbare Leistung auf die Ladestationen, nach Standortgrenze, Prioritäten im Fuhrpark und Abfahrtszeiten. Das Laden verschiebt sich in günstigere Stunden und die Spitzenlast im Depot bleibt niedrig. Das senkt den Leistungspreis und kann einen Netzausbau überflüssig machen.

jump.ac Dashboard mit Empfehlungen zum Laden
Das Problem

Laden alle Fahrzeuge gleichzeitig, erreicht der Standort seine Leistungsgrenze und der Leistungspreis steigt.

Wir verteilen die Leistung auf die Ladestationen, damit der Standort unter seiner Grenze bleibt.

Lastmanagement

Was Sie bekommen

Dynamische Lastverteilung

Leistung auf die Ladestationen verteilt, innerhalb der Grenzen von Trafo und Verteilung.

Leistungspreis im Griff

Lastkurven geglättet und Verbrauch im Depot vorhergesagt, damit teure Spitzen ausbleiben.

Laden nach Tarif

Zeitvariable und dynamische Strompreise fließen in jede Ladeentscheidung ein.

Lastmanagement

So läuft es ab

  1. 01

    Wir legen Standortgrenzen fest

    Trafo, Verteilung und vertraglich vereinbarte Leistung für jeden Standort.

  2. 02

    Wir ergänzen Prioritäten

    Abfahrtszeiten und Fahrzeugprioritäten bestimmen, wer zuerst lädt.

  3. 03

    Leistung verteilen

    Die Ladeleistung wird laufend angepasst, wenn Fahrzeuge ankommen und abfahren.

Was wir berücksichtigen

  • Kapazität von Trafo und Verteilung
  • Verfügbarkeit der Ladestationen
  • Ladeprioritäten im Fuhrpark
  • Strompreissignale
  • Schwellen für den Leistungspreis

Im Detail

So funktioniert dynamisches Lastmanagement

Lastmanagement legt fest, wie viel Leistung jede Ladestation ziehen darf, damit der ganze Standort unter der Grenze seines Netzanschlusses bleibt.

Statisches und dynamisches Lastmanagement

Statisches Lastmanagement teilt eine feste Leistung auf die Ladestationen auf, zum Beispiel 60 kW für sechs Wallboxen. Das ist einfach, muss aber annehmen, dass der Rest des Gebäudes immer sein Maximum verbraucht. Nachts bleibt so viel Kapazität ungenutzt.

Dynamisches Lastmanagement misst am Netzanschluss, was der Standort verbraucht, und gibt den Ladestationen den Rest, Sekunde für Sekunde. Schalten abends Werkstatt oder Kühlraum ab, bekommen die Ladestationen mehr. Ist auf dem Gelände viel los, bekommen sie weniger.

Was es braucht

  • Eine bekannte Grenze für den Standort: die vertraglich vereinbarte Leistung des Netzanschlusses und die Grenzen von Trafo, Hauptsicherung und Verteilung.
  • Eine Messung am Netzanschlusspunkt, über einen Zähler oder einen Stromsensor, damit das System den realen Verbrauch des Standorts sieht.
  • Ladestationen, die sich aus der Ferne steuern lassen. OCPP-Ladestationen nehmen Ladeprofile an, die eine Höchstleistung für jeden Ladevorgang festlegen.
  • Abfahrtszeiten und Prioritäten, damit die Fahrzeuge zuerst laden, die zuerst losfahren.

Prioritäten und Mindestleistung

Die Leistung gleichmäßig zu teilen ist selten das, was eine Flotte will. Ein Transporter, der um 06:00 losfährt, braucht seine Energie vor einem Poolfahrzeug, das erst mittags gebraucht wird. Gutes Lastmanagement bestimmt die Reihenfolge nach Abfahrtszeit und Energiebedarf und teilt erst dann auf, was übrig ist.

AC-Laden hat außerdem eine Untergrenze: Die meisten Fahrzeuge hören unter 6 A pro Phase auf zu laden, das sind auf drei Phasen etwa 4,2 kW. Teilen sich zu viele Fahrzeuge zu wenig Leistung, bekommen manche gar nichts. Wer die Fahrzeuge reihum laden lässt, vermeidet das.

Lastmanagement, Leistungspreis und §14a EnWG

Standorte mit Leistungspreis zahlen für ihre höchste Spitze im Jahr. Bleibt das Laden unter einer festgelegten Schwelle, bleibt auch diese Spitze niedrig. Nach §14a EnWG dürfen Netzbetreiber außerdem die Leistung neuer steuerbarer Ladestationen im Niederspannungsnetz im Notfall drosseln, im Gegenzug sinken die Netzentgelte. Ein Lastmanagement, das schon mit einer wechselnden Grenze arbeitet, kommt mit beidem zurecht.

Fragen an jeden Anbieter

  • Nutzt es reale Messwerte am Netzanschluss oder eine feste Schätzung?
  • Was passiert, wenn eine Ladestation die Verbindung zum Backend verliert? Sie sollte auf eine sichere Standardgrenze zurückfallen.
  • Kommt es mit einphasig ladenden Fahrzeugen und ungleicher Last auf den drei Phasen zurecht?
  • Können Sie im Nachhinein sehen, welche Fahrzeuge gedrosselt wurden und warum?
Als Leistung von uns umgesetztIntelligentes Laden und LastmanagementWir richten Lastmanagement ein, damit der Standort unter seiner Netzgrenze bleibt und in günstigeren Stunden lädt.

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Sagen Sie uns, wie viele Fahrzeuge Sie haben und wo sie parken. Wir antworten innerhalb eines Werktags mit einem Vorschlag für den ersten Schritt.